Tag 12 04.04.2019 – Little Rock / Arkansas, die “City of President Clinton”
Heute hatten wir einige Meilen vor uns. Ziel des Tages, die Hauptstadt von Arkansas, Little Rock (ist übrigens gar nicht so „little“😉), auch die Stadt von Präsident Clinton genannt.
Um dorthin zu kommen, und nicht zu viel Interstate fahren zu müssen, habe ich die Hwy #7 als Scenic Byway Straße ausgesucht. Diese führt durch die Ozarkas, ein Gebiet von sanften Bergen und Canyons.
Wie man schon lesen konnte, sind wir heute von Missouri nach Arkansas gekommen.
Direkt hinter der Grenze war ein „Welcome Center“. Dort haben wir uns alle nötigen Unterlagen und Ratschläge geholt, welche uns wirklich sehr ausgiebig ein junger Angestellter gegeben hat. Dank ihm haben wir auch die Zufahrt zu der Hwy #7 schnell gefunden.
Diese ist etwa 80 Meilen lang. Die Straße windet sich in unzähligen Kurven rauf und wieder runter. Es war schön zu fahren, wir haben alle Aussichtspunkte genossen. Bis wir den höchsten Punkt passiert haben. Der liegt etwas über 600 m hoch. Dahinter hat uns ganz unerwartet ein richtig dicker Nebel überrascht. Die Sicht war teilweise unter 50 m. So hat das Fahren wenig Spaß gemacht, aber wir mussten durch. Auch wenn uns der Nebel einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, war es eine lohnende Straße.
Danach mussten wir wieder Vorlieb mit der Interstate nehmen.
In Little Rock angekommen, wollten wir einen RV Park aussuchen, für den ich die Adresse aus meinem Womo-Forum entnommen habe. Die hat sich leider als falsch erwiesen.
Was nun, wir kreisten wieder einmal um die Ecken, aber es war kein Camping in Sicht.
Jetzt war wieder „Phantasie“ gefragt😉. So hielt ich vor einem Hotel namens Wyndham und ging in die Lobby um zu fragen, ob jemand wüsste wie wir zu dem Camping hinkommen.
Und wieder einmal war das Glück der „Tüchtigen“ (Jindra) auf meiner Seite, und die Hilfebereitschaft der Amis hat sich erneut im besten Glanz gezeigt😉.
Ich sollte den Busfahrer fragen. (Den, der immer die Gäste vom Flughafen abholt.) Und was macht er – Mam, kommen sie, ich fahre sie hin! Meinte er….
Ich stieg in sein Bulli und fragte ihn, ob wir bei meinem Mann vorbeifahren könnten, der im Womo wartet. Ich parkte nämlich an der hintersten Seite des Gebäudes. Ja klar, als wir dort ankamen, da haben wir uns natürlich sofort geeinigt, dass ich im Schlepptau hinter ihm fahren werde. Nach einer kurzen Fahrt waren wir auch schon dort. Er hat sich über einen kleinen Tipp gefreut, und wir ebenso, dass wir endlich am Camping angekommen waren😊!
Ich muss der Wahrheit halber hinzufügen, dass Paul in der Zwischenzeit den Campingplatz am Navi auch gefunden hat, jedoch ich konnte den Mann doch nicht so urplötzlich versetzen😉.
Dann liefen wir noch über die Clinton Bridge, die den Arkansas River überquert, zu dem Clinton Museum und Bibliothek. Für einen Besuch war es zu spät, dann halt erst Morgen.
Scenic Byway #7 – Ozarks Gebirge // Hezka silnice v Ozarks horach
Little Rock Clinton Presidential Bridge
Little Rock
Campground / Kempink
Den 12 04.40.2019 – Little Rock / Arkansas, mesto Präsidenta Clintona”
Dnes jsme meli na programu Little Rock, hlavni mesto Arkansasu a tez mesto byvaleho presidenta Clintona.
Jak je v nazvu videt, prejeli jsme do dalsiho statu USA.
Hned za „hranici“ jsme zajeli k Informacim, kde jsme jich dostali vic nezli dost, a hlavne radu, jak se dostat ke statovce #7. To je jedna hezka scenerni silnice, asi 80 mili dlouha. Vede pohorim Ozarka, ktere je max. neco malo pres 600 m vysoke a kde se nachazi I hluboke canyon. Silnice vedla nahoru a dolu s tisici zatackami. Kdyz jsme prejeli nejvysi bod, tak jsme najednou, jako z niceho nic, vjeli do mlhy. A ta byla paradni. Husta, ze nebylo videt ani na 30 m a tahla se az nezli jsme sjeli uplne do udoli. Takze jsme z druhe casti te “Scenic Byway” nic nemeli. Jen ja mam namozeny ruce z neustalych zatacek, I kdyz mame servo.
V udoli nam nezbylo nic jineho, nezli poslednich 80 mili jet zase po dalnici.
Kdyz jsme dorazili do Little Rock, chteli jsme jet samo na kemp. Adresu jsme mela z meho for a na netu, ale jak se ukazalo, byla spatna. Po dvojnasobnem objeti jednoho velikeho parkoviste s hotelem byla zadana fantasie, koho se zeptat na cestu, kdyz zadny clovek v dohledu nebyl. Tak me napadlo zajet na to parkoviste a ze se v recepci zeptam, treba to tam bude nekdo vedet. Nezli jsem tam dorazila, (musela jsem projit celym hotelovym prizemim, a zdali bych nasal cestu zpet, kdo to vi at odpovi😉), Paulovi se to podarilo ten kemp na GPS najit. To ja samo ale nemohla vedet. V recepci me odkazali na jejich ridice, co vozi hosty z letiste. A ten to vedel😉! Pry to neni daleko, mam si sednout do autobusku, on mi tam odveze. Tak jsem se zeptala, jestli bychom nemohli jet dozadu na to parkoviste a rict memu muzovi kam jedeme. Samo, ze nas hned napadlo, ze pojedeme v konvoji za sebou. Paul mi to sice rekl, ze to nasel, ale ja toho mladika nemohla jen tak poslat zase zpet, s tim: ha-ha-ha, my uz to nasli😉. Tak jsme byli eskortovani ke kempu, daleko to nebylo, a mladik mel radost z propitneho😊 a my, ze jsme na kempu!
A opet se potvrdilo, ze amici pomuzou kde mouzou, ci ten mladik udelal amikum opravdu dobrou reklamu😊.
Hallo ihr 2,
auch wenn die Nostalgie entlang der 66 zu wuenschen uebrig laesst, so sind es doch auch die kleineren Erlebnisse entlang der Strecke die eine Reise besonders machen koennen. Es muessen nicht immer die highlights sein, auch die Begegnungen mit den Menschen oder manch unverhoffte Situation sind manchmal das Salz in der Suppe. Und das steht in keinem Reisefuehrer. Wenn man Zeit hat, finde ich auch solche Momente und so manch lange Strecke sehr schoen.
Und jetzt kommt ihr auch in den ersehnten Fruehling, da wird alles gleich lebendiger.
Gute Fahrt ihr 2. Bin gespannt auf die Ecken, die wir von unserer letzten Reise kennen.
Gruesse aus dem nahenden bras. Herbst, und wieder am Berg
Bine
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Hi Bine! Wie recht Du hast!
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